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Mess und Prüfservice
 
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D-08141 Reinsdorf
Deutschland
 
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Luftdichtheitsmessungen  "Blower Door" gemäß EN 13829, DIN 4108-7, EnEV  seit 2002 in der jeweils gültigen Fassung



Zielsetzung


  Die Sicherung der Luftdichtheit von Gebäudehüllen ist eine anerkannte Regel der Technik. Mit der Blower Door Messung werden Fehler bei der Verarbeitung von Bauelementen, Baudurchdringungen oder im Aufbau von Bauteilanschlüssen ermittelt und können einer gezielten Nacharbeit zugeführt werden. Damit werden hohe Energieverluste durch unkontrollierte Kaltluftströmungen im Haus wirksam verhindert und bauphysikalische Probleme durch Taupunktunterschreitungen in den Anschlussbereichen ausgeschlossen.

Es können 2 Verfahren der „Blower Door“ Luftdichtheitsmessung durchgeführt werden. 

Verfahren „B“: es wird baubegleitend zum Zeitpunkt der fertiggestellten Gebäudehülle gemessen. Alle die    Gebäudehülle durchdringenden Bauteile sind bereits fertig und luftdicht ausgeführt .

Verfahren „A“: es wird im Nutzungszustand gem. EnEV gemessen (Schlussmessung) Dieses Verfahren wird als Zweite Messung durchgeführt

NEU: Prüfung für KfW Bank:

Wird nur eine Messung durchgeführt, dann gem. EnEV 2014/2016 „Verfahren B“ 

In jedem Fall muss die Gebäudehülle fertiggestellt sein.
Die „Blower Door“ Luftdichtheitsmessung ist Bestandteil des Nachweisverfahrens nach EnEV .


Kurzbeschreibung


In bauliche Öffnungen (Türen/Fenstertüren) wird eine sogenannte Ersatztür(Rahmen mit winddichter Plane) mit Messventilator eingesetzt und abgedichtet. Zusätzlich werden Drucksensoren angebracht und aktiviert. Über verschiedene Betriebszustände des Messventilators werden unterschiedliche Winddrücke an der Gebäudehülle simuliert. Dabei entspricht eine Druckdifferenz von 50 Pascal ungefähr einer Windstärke 5-6. In diesem Zustand werden alle Innenbereiche der Gebäudehülle in Bezug auf eintretende Luftströme untersucht, die Leckagegeschwindigkeit mit Messinstrumenten ermittelt und fotografisch festgehalten. Die Summe aller Undichtheiten (Summenleckagestrom in m³/h) wird über die Messtechnik der Drucksensoren ausgegeben und entspricht damit dem aktuellen Luftwechsel im Gebäude pro Stunde.
Alle Messwerte werden in einem vorgeschriebenen Messprotokoll ausgewiesen. Bei Einhaltung der gem. DIN vorgegebenen Grenzwerte erfolgt die Ausstellung eines Zertifikates zum qualitativen Zustand der Gebäudehülle. Dieses wird Bestandteil der Bauakte und Bestandteil der Unterlage zur energetischen Wertermittlung des Gebäudes.


Vorschriften

EN 13829
DIN 4108-7
EnEV 2002/2007/2009/2011/2014 -2016


Sonstiges


Mit der im Unternehmen vorhandenen Messtechnik sind Gebäude bis ca. 32.000 m³ Innenvolumen messbar.

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